Italienische Italienische Gerichte - Klassiker der italienischen Küche

Herzhafte Pasta-Gerichte, würzige Vorspeisen und süße Desserts – die italienische Küche hat eine Reihe landestypischer Gerichte zu bieten, die die Herzen von Feinschmeckern höher schlagen lassen.

Spaghetti Bolognese – der Pasta-Klassiker
Spaghetti Bolognese ist ein Nudelgericht, das zu den Klassikern der italienischen Küche gehört. Die Grundlage bilden Nudeln aus Hartweizengrieß, die einen Durchmesser von rund 2 mm haben. Die Nudeln dürfen nicht zu lange gekocht werden und müssen bissfest sein. Ein charakteristisches Merkmal von Spaghetti Bolognese ist die Soße. Sie wurde zuerst in Bologna zubereitet und wurde nach der norditalienischen Stadt benannt. Traditionelle Zutaten sind Hackfleisch, fein gehackte Möhren und Zwiebeln sowie Tomatensoße oder Tomatenmark. Zum Verfeinern werden neben Salz und Pfeffer Lorbeerblätter, Muskatnuss oder Gewürznelken eingesetzt.

Tiramisu

Tiramisu – süßes Dessert mit Mascarpone
Tiramisu ist eine süße Nachspeise, die ursprünglich aus der Region Venetien stammt und heute auf der ganzen Welt geschätzt wird. Die kuchenähnliche Süßspeise besteht aus Löffelbiskuits und einer Creme, die aus der italienischen Käsespezialität Mascarpone, Eigelb und Eischnee zusammengemixt wird. Schichtweise werden Löffelbiskuits und Mascarpone-Creme übereinandergeschichtet und zum Abschluss mit kaltem Espresso beträufelt. Das Dessert muss vor dem Verzehr mehrere Stunden im Kühlschrank gelagert werden und wird vor dem Servieren mit Kakaopulver bestäubt.

Bruschetta – der Antipasti-Klassiker
Bruschetta ist eine traditionelle italienische Vorspeise und gehört zu den Antipasti. Die Vorspeise besteht aus einer frisch gerösteten oder gebackenen Weißbrotscheibe mit einer knusprigen Kruste. Sie wird vor dem Servieren mit Olivenöl beträufelt und mit einer aufgeschnittenen Knoblauchzehe eingerieben. Häufig wird Bruschetta mit einem Belag verzehrt, der von Region zu Region variiert. Zu den Klassikern gehört ein Belag, der aus kleinen Tomatenwürfeln besteht, die vorher in Olivenöl eingelegt werden, das mit Basilikum, Knoblauch, Salz und Pfeffer gemischt wird. In den Abruzzen ist eine Variante mit Schinken weit verbreitet, während in Kalabrien Paprika und Oregano als Belag gereicht werden.

Panna Cotta – Puddingdessert aus Norditalien
Panna Cotta ist ein puddingartiges Dessert, das aus dem Norden Italiens stammt und auf nahezu jeder Speisekarte in italienischen Restaurants zu finden ist. Die Süßspeise besteht aus Sahne oder Rahm, Zucker und Gelatine. Zum Verfeinern der Panna Cotta werden oft Vanillearoma und Zitronenschalen benutzt. Bei der Zubereitung wird die Sahne zusammen mit dem Zucker erhitzt, wobei die Mischung nicht zum Kochen gebracht werden darf. Anschließend wird Gelantine hinzugegeben und die Creme kommt zum Abkühlen in den Kühlschrank. Nachdem die Panna Cotta fest geworden ist, wird sie auf einen Teller gestürzt und mit Fruchtkompott oder süßer Soße serviert.

Minestrone

Minestrone – Gemüsesuppe mit würziger Einlage
Minestrone ist eine kräftige Gemüsesuppe, deren Ursprünge im Dunkeln der Geschichte verborgen liegen. Klar ist nur, dass die würzige Suppe schon lange zu den Klassikern der italienischen Küche gehört, wobei sich die Zutaten regional stark unterschieden. Lediglich in den Basisprodukten gleichen sich die Rezepte. Zu den Grundzutaten gehören Reis oder Nudeln und frisches Gemüse der Saison. In Norditalien kommen vornehmlich Karotten, Lauch, Sellerie, Erbsen und Kartoffeln in die Minestrone. Verfeinert wird die Gemüsesuppe mit Bauchspeck, Knoblauch und würzigem Parmesan. Wahlweise können Auberginen, Champignons, Linsen oder Weißkohl als Gemüseeinlage verwendet werden.

Zabaione – Dessert-Kreation auf Weißweinbasis
Zabaione ist eine süße Dessert-Spezialität auf der Basis von Weißwein. Die Ursprünge für die schaumige Creme liegen im 16. oder 17. Jahrhundert. Die Grundzutaten für Zabaione sind Zucker und Eigelb, die zunächst schaumig geschlagen werden. Danach wird der Likörwein Marsala hinzugegeben, der nach der gleichnamigen sizilianischen Hafenstadt benannt wurde. Zum Verfeinern wird dem Likörwein etwas Rum und Zimt hinzugefügt. Im Wasserbad wird die Mischung so lange geschlagen, bis sie eine schaumige Konsistenz erreicht hat. Anschließend wird die Zabaione in ein Glas gefüllt, das mit Puderzucker bestäubt wird. Als Beilage werden Kekse oder Löffelbiskuits gereicht.

Caprese

Caprese – Antipasti-Teller mit Tomate und Mozzarella
Caprese gehört zu den klassischen italienischen Vorspeisen, die als Antipasti bezeichnet werden. Das Gericht ist auch nördlich der Alpen weit verbreitet. In Italien besteht zu dem Tomatenteller ein besonderer Bezug, weil die Farben Rot, Weiß und Grün die Nationalflagge des Landes symbolisieren. Caprese besteht aus rohen Tomatenscheiben, die im Wechsel mit einer Scheibe Mozzarella auf einem Teller arrangiert werden. Auf jede Tomatenscheibe kommt ein Blatt Basilikum, das im Anschluss mit Olivenöl beträufelt wird. In Italien wird vorzugsweise Büffelmozzarella verwendet. Die mitteleuropäische Variante mit Balsamico-Essig stellt eine Abwandlung des Originalgerichtes dar.

Pizza Margherita – Pizza-Kreation aus Neapel
Pizza Margherita gehört zu den ursprünglichsten Varianten der italienischen Pizza. Sie stammt aus Neapel und wurde nach der italienischen Königin Margherita Maria Teresa Giovanna di Savoia benannt, die eine leidenschaftliche Anhängerin dieser italienischen Spezialität war. Bei der Pizza Margherita handelt es sich um Pizza-Kreation, deren Belag aus lediglich drei Zutaten besteht: Tomaten, Mozzarella und Basilikum. Da sich in der Pizza die drei Landesfarben widerspiegeln, wurde die Pizza Margherita zu einem Nationalgericht und nimmt einen festen Platz auf den Speisekarten der Pizzerien ein.

Spaghetti aglio e olio

Spaghetti aglio e olio – Nudelgericht der süditalienischen Küche
Spaghetti aglio e olio bedeutet in der wörtlichen Übersetzung so viel wie Spaghetti mit Knoblauch und Öl. Obwohl es sich um ein vergleichsweise einfaches italienisches Pasta-Gericht handelt, ist es in Mittel- und Süditalien weit verbreitet. Bei der Zubereitung werden klein gehackte Knoblauchzehen in Olivenöl angebraten und mit schwarzem Pfeffer verfeinert. Die Spaghetti werden al dente gekocht und anschließend wird die Soße über die Nudeln gegeben. Bei der scharfen Variante werden zerkleinerte Peperoni hinzugefügt. In einigen Regionen Italiens kommen klein gehackte Petersilie oder eingelegte Sardellen hinzu.

Saltimbocca alla Romana – Kalbsschnitzel auf römische Art
Eine Spezialität der römischen Küche ist Saltimbocca alla Romana. Dabei handelt es sich um dünne Kalbsschnitzel, die mit einer Scheibe luftgetrocknetem Schinken serviert werden. Vor dem Braten in Butter müssen die Kalbsschnitzel hauchdünn geklopft werden. Nach einer kurzen Anbratphase werden sie mit Wein gelöscht und auf kleiner Flamme gegart. Garniert mit einem Salatblatt ist die deftige Köstlichkeit servierfertig. Die Rezepte zu diesem italienischen Gericht variieren nur minimal. Die Unterschiede bestehen hauptsächlich in der Anrichtung des Kalbsschnitzels, das manchmal gerollt oder zusammengelegt wird.

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