Monte Baldo – Bergmassiv zwischen Etschtal und Gardasee

Das Monte-Baldo-Massiv ist ein lang gestreckter Bergrücken, der sich auf einer Länge von ca. 30 km parallel zum Ostufer des Gardasees erstreckt. Die bekannteste Ortschaft am Fuß des Bergrückens ist der Hafenort Malcesine.

Monte Baldo: Teil der Gardaseeberge
Bis auf eine Höhe von 2.200 m steigt das Bergmassiv Monte Baldo am Ostufer des Gardasees an. Der Höhenzug ist Teil der Gardaseeberge, die im Norden durch die Brenta-Gruppe, im Süden von der Po-Ebene und im Osten durch das Etschtal begrenzt werden. Die natürliche Begrenzung des Monte-Baldo-Massivs bildet im Norden das Loppiotal. Östlich verläuft das Tal der Etsch und im Süden geht das Hochgebirge in die sanften Moränenhügel bei Rivoli Veronese über. Höchster Berggipfel im Monte Baldo ist der Cima Valdritta. Er ist 2.218 m hoch und kann im Rahmen einer mittelschweren Bergwanderung erklommen werden. Ein weiterer Gipfel mit einer Höhe von mehr als 2.000 m ist der Cima delle Pozzette. Der baumfreie Berggipfel ragt 2.132 m hoch in den Himmel auf und ist leicht im Rahmen einer Kammwanderung zu erreichen. Der Monte-Baldo-Bergrücken hat auch einen tiefen Einschnitt zu bieten. Der Sattel Bocca di Navene erreicht am höchsten Punkt lediglich eine Höhe von 1.420 m. Er ist gleichzeitig ein Bergpass, der über die Passstraße Strada Provinciale erschlossen ist.

Monte Baldo

Monte Baldo

Bergseen im Monte-Baldo-Massiv
Zwei Bergseen liegen im Bergmassiv Monte Baldo. Der Name für den Lago di Prà della Stua verrät bereits, dass es sich um einen künstlich angelegten See handelt. Der Stausee liegt auf einer Höhe von rund 1.000 m am Osthang des Bergrückens. Einen eindrucksvollen Blick auf das Gewässer haben Sie von der Passstraße Strada Provinciale, die oberhalb des Sees verläuft. Gespeist wird der Bergsee von mehreren Bergbächen, die das Regenwasser der umliegenden Gipfelregionen ins Tal führen.

Am Nordende des Monte-Baldo-Massivs liegt im Valle del Cameras der Lago di Loppio. Im Gegensatz zum Lago di Prà della Stua handelt es sich um einen natürlich entstandenen See, der allerdings stark verlandet ist. Auf den ersten Blick erinnert die Wasserfläche eher an ein Hochmoor, was auch daran liegt, dass sich das Becken nur nach längeren Regenperioden mit Wasser füllt. Wenn der See gefüllt ist, ragen sechs Inseln aus der Wasserfläche auf. Auf der Größten, die den Namen Sant’Andrea trägt, stehen die Ruinen einer kleinen Kirche. Das Feuchtgebiet steht unter Naturschutz und ist die Heimat einer artenreichen Tier- und Pflanzenwelt. Teichmolch und Gelbbauchunke sind ebenso am Lago di Loppio beheimatet wie Würfelnatter, Schwarzmilan und Smaragdeidechse. Hin und wieder lassen sich sogar Gämsen am Seeufer blicken.

Der „Garten Italiens”
Den Beinamen „Garten Italiens” verdankt der Bergrücken Monte Baldo den Vorkommen zahlreicher Pflanzenarten auf eng begrenztem Raum. Die Artenvielfalt an den Flanken ist enorm, was auch den unterschiedlichen Vegetationsstufen zwischen einer Höhe von 65 m und 2.200 m über dem Meeresspiegel zu verdanken ist. Am Ufer des Gardasees ist die Vegetation mediterran mit Zitrusfrüchten, Olivenbäumen, Weinreben und Oleander. In den Gipfellagen dominiert eine alpine Flora mit Krüppelkiefern, Enzian sowie Moosen und Flechten. Im Jahr 2013 wurde mit dem Parco naturale locale del Monte Baldo eine Schutzzone im Norden des Bergmassivs eingerichtet. Das Naturschutzgebiet umfasst mehrere Höhenstufen mit Trockenwiesen, Buchenwäldern, Geröllhalden und Felsgipfeln. In der geschützten Zone kommen mehrere endemische Arten wie die Kernerische Schmuckblume vor.

Monte Baldo - die Seilbahn

Monte Baldo - die Seilbahn

Bequemer Aufstieg mit der Monte-Baldo-Seilbahn
Wenn Sie in Ihrem Urlaub in einem Ferienhaus in Italien das Monte-Baldo-Massiv im Rahmen von Wanderungen oder Mountainbike-Touren erkunden wollen, nutzen Sie die Gardasee-Seilbahn in Malcesine für den bequemen Aufstieg. Die Ortschaft am Ostufer ist ein touristisches Zentrum am Gardasee und beeindruckt mit mittelalterlichen Gässchen, reizvollen Stränden und einer Skaligerburg am Seeufer. Zahlreiche Urlauber mieten während des Aufenthaltes eine Ferienwohnung oder ein Ferienhaus als Unterkunft.

Die Talstation der Monte-Baldo-Seilbahn befindet sich in der Via Navene Vecchia. Es gibt eine Mittelstation auf einer Höhe von 508 m und eine Bergstation, die sich auf einer Höhe von 1.780 m befindet. Sie fahren mit drehbaren Panoramagondeln, die einen 360-Grad-Rundumblick ermöglich. Die spektakulären Gondeln wurden nach der Jahrtausendwende im Rahmen umfangreicher Restaurierungsmaßnahmen installiert. Mountainbiker müssen sich keine Sorgen um den Transport der Räder machen. Die Gondeln bieten Platz für bis zu 13 Personen inklusive Fahrrad. Die Gondeln der Monte-Baldo-Seilbahn verkehren im Sommer ab 8:00 Uhr morgens in einem 30-minütigen Rhythmus. Die letzte Abfahrt erfolgt um 16:45 Uhr. Im Winter gelten geänderte Fahrzeiten. Auf dem großen Parkplatz an der Talstation können Sie Ihren Pkw abstellen, wenn Sie die Seilbahn für einen zügigen Aufstieg in die alpinen Hochlagen nutzen wollen.

Monte Baldo - Refugio Telegrafo

Monte Baldo - Refugio Telegrafo

Wandern am Monte Baldo
An der Bergstation der Monte-Baldo-Seilbahn nehmen mehrere Wanderwege in alpiner Höhenlage ihren Anfang. Eine herrliche Wanderung führt zur Refugio Telegrafo, einer Schutzhütte des italienischen Alpenvereins. Mit einer Höhe von 2.147 m ist sie die höchstgelegene Berghütte im Bergrücken Monte Baldo. Von der Bergstation der Seilbahn führt der Wanderweg 651 zu diesem Ziel. Auf dem Bergkamm geht es bis zum Gipfel Cima delle Pozzette, bevor ein schwieriges Teilstück folgt, das Trittsicherheit erfordert. Die Schutzhütte haben Sie nach vier- bis fünf Stunden erreicht. Sie verfügt über 47 Schlafplätze und ist von Juni bis September bewirtschaftet.

Weniger strapaziös ist die Wanderung zum Monte Altissimo di Nago. Von der Bergstation der Seilbahn führt ein breiter, familientauglicher Wanderweg bis auf eine Höhe von knapp 2.100 m. Von hier haben Sie bei klarem Wetter eine fantastische Aussicht auf den Gardasee und die mächtigen Zweitausender am gegenüberliegenden Ufer. Alternativ können Sie die Gondel bereits an der Mittelstation verlassen und bis nach San Michele wandern. Auf dem Weg kommen Sie an tiefen Schluchten vorbei, während Sie den rot-weiß-roten Markierungen folgen.

Panoramarunde mit dem Mountainbike
Da das Mitnehmen von Mountainbikes in den großen Panoramagondeln kein Problem darstellt, können ambitionierte Pedalritter die Monte-Baldo-Seilbahn für den Aufstieg nutzen. An der Bergstation auf 1.780 m beginnt das Abenteuer in alpiner Höhe. Der Vorteil: Auf der Panoramarunde halten sich kräftezehrende Kletterpartien mit dem Mountainbike in Grenzen. Stattdessen genießen Sie unter anderem an der Malga Valfredda eine fantastische Aussicht auf den Gardasee. Zunächst folgen Sie den Schildern mit der Aufschrift „Lago di Garda”. Über Schotterpisten und Nebenstraßen geht es hinunter zum Seeufer, wo in Malcesine der Endpunkt der 47 km langen Mountainbiketour wartet.

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